JAHRESZEITEN

- fotografierte Poesie -

 

Diese Dia-Audio-Vision hatte ich schon seit langem auf meinem Wunschzettel. Nachdem ich das hierfür erforderliche Material, wie Dias, Gedichte und die passende Musik, beieinander hatte, ging ich an die Verwirklichung dieses recht anspruchsvollen Vorhabens.

Das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen und hören lassen.

 

Für einen jungen Menschen geht so ein Jahr scheinbar sehr langsam vorbei aber für ältere wie im Flug. Kaum hat man sich an die neue Jahreszahl gewöhnt, steht auch schon wieder Weihnachten vor der Tür.

Oder anders ausgedrückt: Kaum hat sich die Natur im Frühjahr mit neuem, frischen Grün ausgestattet kommt sie wieder in den schönsten Herbstfarben daher, um anschließend kahl, leer, erstarrt im Raureif  und Schnee den kommenden Frühling zu erwarten.

Es ist als ob die immerwährende Reise der Erde um die Sonne mit jedem Lebensjahr rasanter würde, dabei hat sich seit der Entstehung unseres Heimatplaneten kaum etwas daran geändert und es wird sich wohl daran auch nichts ändern, wenigstens so lange nicht, wie er für Menschen bewohnbar sein wird.

Ich glaube, mit zunehmendem Alter erlebt man die Jahreszeiten bewusster, man sieht jede Veränderung im jahreszeitlichen Rhythmus.

Das Kommen und Gehen bestimmt unser aller Dasein, wie Blüte und Frucht, wie werden und vergehen, wie Geburt und Tod. 

 

Da sich die Bilder selbst erklären, wird auf deren Erläuterung bewusst verzichtet.

Die Gedichte stellen den Bezug zu den fotografisch festgehaltenen Jahreszeiten  her, denn  Poeten haben schon immer die richtigen Worte für etwas gefunden, das nur schwer zu erklären ist.

(90 Minuten)